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ITIL (IT Infrastructure Library)

Anbei versuche ich gewisse Begriffe aus der IT-Welt zusammen zu fassen und mit einfachen Worten zu erklären. Wünsche und Kommentare, Änderungsvorschläge bitte per Email oder per Kommentar.

ITIL (IT Infrastructure Library)
[AITL] oder [AI-TI-AI-EL]

Entstanden ist ITIL im Jahre 1989 als eine englische Regierungsstelle (CCTA, vergleichbar mit der Post) Richtlinien zur Organisation von Datennetzwerken formulieren musste. Seit damals wird ITIL weiter entwickelt und formuliert Richtlinien anhand der auftretenden Fragestellungen.

ITIL kann man sich als eine Art Straßenverkehrsordnung für Datencenter vorstellen. ITIL beschreibt, welche Aufgaben in einem IT-Netzwerk erledigt werden sollen. Es beschreibt jedoch nicht, wie diese Aufgaben umgesetzt werden. Anlehnung für die IT-Modelle nimmt man zum Teil in wirtschaftlichen Modellen und transportiert diese Modelle auf IT-Systeme. Die Basis von ITIL bildet eine Sammlung von Büchern (Library).

ITIL 1 (bis 1999)

ITIL 2 (1999-2007)

  1. Service-Implementierung
  2. Service-Support
  3. Service-Delivery
  4. IT Infrastruktur Management
  5. Application Management
  6. Security Management

Die aktuelle Version ITIL 3 (Service Lifecycle) befasst sich mit folgenden 5 Themen:

  1. Service Strategie
    Bei der Errichtung von Services und Anlagen in welche Abschnitte sollte unterteilt werden? Definiere die langfristigen Ziele.
  2. Service Design
    Wie soll ein Service aufgebaut sein, um möglichst Effizient zu funktionieren und gewartet werden zu können.
  3. Service Transition
    Überführung eines Services in den Business-Bereich
  4. Service Operation
    Wie wird ein IT-System stabil gehalten
  5. Continual Service Improvment
    Wie verbessere ich ein System kontinuierlich, bzw. wie wird ein System geplant abgeschaltet oder Service beendet?

Ein wichtiger Begriff ist „IT-Service-Management“
Es geht um „Steigerung der Wertschöpfung“, was soviel bedeuten soll, dass man ein
 Services so organisieren soll, dass man es einem Kunden möglichst kostengünstig anbieten kann.

Die Steigerung der Wertschöpfung besteht aus zwei Teilen:

  1. Utility: Was bieten wir dem Kunden?
  2. Warrenty: Wie bieten wir dem Kunden etwas an?

In einem durchdachten und funktionierenden IT-Service-Management sollten folgende Punkte erfüllt sein:

  1. Hilfe zur Selbsthilfe
  2. Workflow & Prozessabbildung
  3. Integriertes CMS (Configuration Management System)
  4. Diagnostische Tools
  5. Reporting Funktion
  6. Dashboards

Literatur:

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